| Prozessoptimierung |
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ISO newspaper 26v4
Der Rollenoffsetdruck auf Zeitungspapier, auch Cold-Set genannt, sorgt bei 4C-Bildern sehr häufig zu starken Problemen beim Druckprozess. Die Farben trocknen nicht durch Oxidation wie im Bogenoffsetdruck. Trockner kommen meist ebenfalls nicht zum Einsatz. Die Farbe ist wegschlagend. Sie wird dadurch trockener, dass sie in das Papier einzieht. Sollte also bei der Separation nicht eine geringere Farbsumme berücksichtigt worden sein, schafft das Papier es nicht mit so viel Farbe umzugehen. Die Bilder laufen zu. Die große Farbmenge schlägt durch das Papier. Gerade bei dunklen Bildern ist das immer wieder ein Problem. Die Farbe schmiert auf den Papierleitspindeln ab. Dadurch entsteht ein Schmierschleier. Oft helfen sich die Zeitungsdruckereien indem sie die Prozesskalibrierung verändern. Dadurch verändert sich allerdings auch die Tonwertzunahme. Die Bilder verlieren an Kontrast und Brillianz. Durch den Einsatz der ICC-Farbprofile kommt es zu einer UCR-Separation. (auch Unbunt genannt) Die maximale Tonwertsumme ist ebenfalls noch einmal reduziert. Der dunkelste Tonwert im Bild wird ebenfalls den Bedruckstoff und den Druckbedingungen angepasst. Diese Farbprofile, ein Profil für Graustufen und ein Profil für CMYK, erhalten Sie nach Registrierung auf der Internetseite der IFRA . Die separierten Farbdaten sehen dann so aus:
Hier ist die Hauptzeichnungsfarbe das Schwarz. Cyan, Magenta und Yellow kommen nur dann zum Einsatz, um dem Schwarz Tiefe und Kontrast zu geben, bzw. um die bunten Farben zu erzeugen. Dadurch kann einiges an Farbe eingespart werden. Weniger Farbe bedeutet, dass weniger Farbe trocknen bzw. hier wegschlagen muss.
Das Fazit und die Zusammenfassung finden Sie auf der nächsten Seite.
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 31 März 2007 09:53 ) | |||||||||||||||||||||||||||







